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Phyllium12
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| 31.01.2008 22:09 |
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Hallo, wollte mal das Thema Spinnenterrarium zur Diskussion stellen. In welchen Terrarien haltet ihr eure Spinnen? Ich habe ein leeres Exo-Terra Glasterrarium 30 x 30 x 30 cm Zuhause rumstehen und wollte mir eine Vogelspinnen anschaffen. Kann ich das Terrarium dafür verwenden oder ist die Lüftungsfläche oben evt. zu groß? Allternativ gäbe es bei mir noch ein Terrarium mit den Maßen 40Hx30Bx20T, das evt. für Baumbewohner verwendet werden könnte.
Außerdem interessiert mich brennend was für eine Vogelspinne sich als Anfängerspinne eignet, da es viele unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gibt.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen !!!
Bis denne und Gruß Fabian 
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Stefan23
Offline
Administrator
Beiträge: 1.572
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| 01.02.2008 15:32 |
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Hi.
Zum Thema Terrariengröße gibt es sicher eine Vielzahl an Meinungen. Als ich mit dem Hobby angefangen habe war meistens zu lesen, daß sogenannte Würfelterrarien mit 30x30x30 cm für Bodenbewohner und Hochbecken mit 30x20x40 cm Höhe für die meisten Arten ausreichend sei. Eingestiegen bin ich dann Mit Terrarien in der Größe 40x30x30 cm für Bodenbewohner und 30x30x40 cm für Baumbewohner. Im Gegensatz zu den oft gelesenen Argumenten, Vogelspinnen würden überwiegend in der Höhgle sitzen und sich kaum bewegen, mußte ich feststellen das die Tiere deutlich aktver sind als gedacht. Gerade nachts durchstreifen die Tiere das komplette Terrarium und das auch nach der Eingewöhnungszeit und unabhängig von den von mir gepflegten Gattungen oder Altersstufen. Natürlich rennen sie nicht pausenlos umher. das wäre ein schlechtes Zeichen und würde auf eine fehlerhafte Haltung schließen. Aber sie nutzen die komplette Fläche des Terrariums und erkunden die Umgebung. Daher entschloss ich mich nach einigen Monaten die Tiere in größere Terrarien zu setzen, was auch der Dekoration sehr hilfreich war, den jeder der mal Pflanzen wie z.B. Philodendron in einem 30 cm hohen Terrarium hat wachsen sehen, kennt die auf ihn zukommenden Probleme. Mittlerweile halte ich meine Bodenbewohner je nach Körpergröße in 50x40x40 bzw 60x40x40 cm Terrarien und die Baumbewohner in 40x40x60 cm Terrarien. Als Mindestmaße würde ich für Bodenbewohner (ausgenommen große Gattungen wie Theraphosa) 40x40x40 cm und für Baumbewohner 30x30x50 cm empfehlen. Es gibt sicher Ausnahmen bei Arten die besonders klein bleiben oder eher inaktiv sind sowie Tiere mit Spezalhaltung wie z.B. Haplopelma spec., aber diese halte ich nicht und kann daher keine eigene Meinung dazu vertreten. Abschließend ist zu diesem Thema zu sagen, daß wenn ich meine VS in Terrarien halten würde wie es oft empfohlen wird könnte ich zwar 3 mal so viele Tiere unterbringen aber die schön eingerichteten großen Terrarien und das beobachten das die Spinnen den Raum auch voll nutzen wiegt das um ein vielfaches wieder auf.
Was die Gazeöffnung als Terrariendach angeht gibt es einige Arten die damit klar kommen dürften wie z.B. die mexikanischen Brachypelma Arten sowie G.rosea. Diese sind meistens auch gute Anfängerspinnen. Bei den Bambewohnern würde ich Avicularia metallica als Anfängertier empfehlen.
Gruß, Stefan
http://www.fossilien-onlineshop.de

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hi fabian,
beide terrarien eignen sich für vogelspinnen.
jetzt kommt es nur noch drauf an was dir gefällt.
mein erster tip für anfänger ist immer Chromatopelma cyaneopubescens weil man die oft sieht,sie farblich ansprechend ist sie stark spinnt und die haltung recht einfach ist. ihr verhalten kann man am besten als "nervös" bezeichnen.
Brachypelma spp wird auch häufig als anfängerspinne genannt. auch hier sind eiige schicke arten dabei die man relativ häufig sieht oft recht ruhig sind.
für Grammostola spp. gillt ähnliches. hierbei sollte man allerdings beachten daß man vorallem von G. rosea viele WFs angeboten bekommt die man besser nicht kaufen sollte.
zu Grammostola rosea und Brachypelma smithi gibt es in der art für art reihe vom NTV verlag bücher welche mit ca 10 euro relativ günstig und auch inhaltlich hervorragend sind.
diese spinnen sind alles bodenbewohner. bei baumbewohnern als anfängerspinne tu ich mich immer ein wenig schwer arten zu nennen.
ich finde das wichtigste bei einer anfängerspinne ist, daß man sie oft sieht. baumbewohner leben im terrarium idr versteckter als bodenbewohner. der zweite "nachteil" bei baumbewohnern ist, daß sie flinker und bessere kletterer sind als bodenbewohner. da muss jeder selber entscheiden was er sich zutraut. daher ist die frage nach einer anfängerspinne eigentlich überflüssig. man kann mit jeder spinne anfangen. ;)
hast du schon eine art ins auge gefasst? ich weiß ja nicht welche kriterien du hast. soll sie riesig werden, bunt oder extrem klein...etc 
gruß karsten Vogelspinnen Osnabrück Meine HP Dearge
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hi,
In Antwort auf: Bei den Bambewohnern würde ich Avicularia metallica als Anfängertier empfehlen.
mal ganz davon abgesehen daß man eh nicht feststellen kann ob das tier was man hat eine A. metallica ist...
mittlerweile bin ich sogar eher für Poecilotheria spec. als anfängertier zu haben.
Avicularia spp sind als jungtiere für den einstieg in die spinnenhaltung eher ungeeignet weil sie relativ schnell umkippen können. die größeren tiere die man angeboten bekommt sind leider oftmals WF die man erstens nicht nehmen sollte um WFs zu vermeiden und zweitens kann es auch gut sein daß das tier von der reise dermaßen geschwächt ist daß es nicht lange lebt.
Poecilotheria ornata oder P. regalis z.b. sind in der haltung bedeutend anspruchsloser, wachsen schnell und sind oft in allen größen als NZ erhältlich. auch jungtiere bereiten bei der aufzucht wenig probleme. allerdings können die tiere recht fix sein und ihr gift ist so stark daß man nicht mehr sagen kann "vergleichbar mit einem bienenstich". man sollte sie nicht verteufeln, aber man sollte schon darüber informiert sein.
gruß karstenVogelspinnen Osnabrück Meine HP Dearge
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Stefan23
Offline
Administrator
Beiträge: 1.572
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| 01.02.2008 21:16 |
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In Antwort auf: Avicularia spp sind als jungtiere für den einstieg in die spinnenhaltung eher ungeeignet weil sie relativ schnell umkippen können.
Kann ich zumindest bei A.metallica nicht bestätigen. Aber vielleicht hatte ich ja Glück.
In Antwort auf: allerdings können die tiere recht fix sein und ihr gift ist so stark daß man nicht mehr sagen kann "vergleichbar mit einem bienenstich"
Genau deswegen sind es für mich keine Anfängertiere.  Mal abgesehen davon das die Haltung dieser Gattung in immer mehr Bundesländern verboten wird.
Gruß, Stefan
http://www.fossilien-onlineshop.de

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Phyllium12
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| 01.02.2008 21:20 |
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Erstmal danke für die vielen informativen Antworten. Mir ist wichtig, das die Spinne artgerecht gehalten wird und das das Terrarium schön aussieht, also auch einen Art Blickfang im Zimmer. Es soll nämlich ertsmal bei einer Spinne bleiben. Außerdem hab ich noch eine weitere Frage. In welchem Stadium kaufe ich die Spinne am besten? B. smithi würd mich schon interessieren, aber die hat irgendwie auf den Börsen einen recht hohen Preis im Vergleich zu anderen Arten. Ich werde mich am Wochenende auf der Börse in Dortmund schon mal umschauen, wie die Preise so sind und alles für die Deko und so schon mal kaufen. Die Spinne kann ich dann erst nach dem Umzug im Februar holen.
Gruß Fabian
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Stefan23
Offline
Administrator
Beiträge: 1.572
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| 02.02.2008 16:31 |
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Wenn Sie aus dem gröbsten raus sein soll dann würde ich eine Spinne mit 1-2 cm KL nehmen. Die ist schon etwas größer aber dennoch schnell wachsend (bei den meisten Arten) und somit schön zu beobachten.
Gruß, Stefan
http://www.fossilien-onlineshop.de

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